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Die Biene.
Viel mehr als das kleinste Haustier des Menschen.
Nach dem Rind und dem Schwein ist die Biene unser drittwichtigstes Nutztier. Ein Bienenvolk ist ein Superorganismus. Intelligent, perfekt durchorganisiert und leistungsoptimiert. Neben verschiedenen Wildbienen- und Hummelarten bestäuben Honigbienen fast drei Viertel aller Nutzpflanzen.
Aus ökonomischer und ökologischer Sicht ist diese Bestäubungsleistung um ein Vielfaches wertvoller als der Honigertrag. Die Faszination Biene macht aber noch viel mehr aus. Es ist die Arbeit mit und in der Natur. Ein Ausgleich zum hektischen Alltag, ein Ruhepol und ein Ort, um neue Energie und Kraft zu tanken.
75.000 Kilometer
und mehr, für ein Glas Honig.
Oder anders gesagt, zwei Mal die Erde umkreisen und 50.000 Flüge absolvieren, damit sich ein Glas Honig füllt. Das ist schon beeindruckend. Auf ihrem Sammelflug besucht eine Biene viele verschiedene Blüten, um Nektar und Pollen aufzunehmen. Dabei sammelt sie etwa 20 mg Nektar in ihrem Honigmagen, mit einem Wassergehalt von etwa 70 %.
Im Bienenstock verarbeiten andere Bienen den Nektar weiter. Durch das ständige Umtragen, Ventilieren, und wieder Einlagern in eine Zelle, wird dem Nektar so lange Feuchtigkeit entzogen, bis er einen Wassergehalt von etwa 18 % aufweist. Durch Trocknen und Beifügen von körpereigenen Enzymen wird der Honig haltbar gemacht. Er dient den Bienen als Futterreserve für "schlechte Zeiten", wenn beispielsweise im Sommer nicht ausreichend Blumen blühen oder als Winternahrung. Das Gewicht des eingetragenen Nektars reduziert sich vom Eintrag bis zum fertigen Honig um etwa ein Drittel.
Das Leben einer Biene,
kurz und arbeitsreich.
Arbeiterinnen weisen je nach Rolle -ob Sommer- oder Winterbiene- zwei unterschiedliche Lebensspannen auf. Sommerbienen werden im Schnitt nur 35 Tage alt, Winterbienen hingegen können bis zu 7 Monate im Volk leben.
Eine Königin hat die höchste Lebenserwartung im Superorganismus. Sie kann 4 bis 5 Jahre im Bienenvolk leben. Während ihrer Regentenzeit sorgt sie für viele männliche und noch mehr weibliche Nachkommen. Lässt ihre Leistung nach, ziehen die Arbeiterinnen aus einer jungen Larve, in der Weiselzelle, eine junge Königin heran. Mit dem Schlupf übernimmt die Tochter die neue Thronfolge.
Drohnen werden im Schnitt nur wenige Wochen alt. Endet die Paarungszeit, bleibt ihnen oftmals nur eine Gnadenfrist von etwa 30-40 Tagen. Sie werden dann von den Arbeiterinnen vor die Tür gesetzt. Man spricht von der sogenannten "Drohnenschlacht".
Die drei
Bienenwesen im Bienenstaat.
Regionaler Honig
naturbelassen und aus ökologischer Bienenhaltung.
Inmitten eines schönen Tals, umgeben von Rapsfeldern, Streuobstwiesen und verschiedenen Wildgehölzen sammeln die Bienen ganzjährig Nektar und Pollen. Ein Bach durchzieht das Tal und liefert jederzeit frisches Quellwasser, auch in trockenen Sommermonaten. Der hier mit viel Leidenschaft geerntete Honig ist Natur pur.
Bei Interesse gerne eine E-Mail an:
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